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Jeanette Zippel |
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"Wildbienenbäume" |
"Alberi di api
selvatiche" |
"Wild bees trees" |
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Projekt "Bienenbaum"
Drei entrindete Kastanienbaumstämme werden mit ca. 10 cm tiefen Bohrungen versehen. Die Bohrungen werden nach vergrößerten Schablonenformen angeordnet, die den Umrissen von Wildbienenarten entsprechen, die in den entsprechenden Bohrlöchern nisten. Die Bohrlöcher ziehen als Nisthilfen Wildbienenarten an die in vorgefundenen Röhren ihre Nistzellen anlegen. Die Wildbienen bevorzugen dabei Lochgrößen. die ungefähr ihrer eigenen Größe entsprechen Da die zahlreichen Wildbienenarten unterschiedliche Größen haben. werden Bohrlöcher mit Durchmessern zwischen 2 - 8 mm angeboten. Wildbienen leben meist solitär, d.h. ein Weibchen sucht oder baut alleine Nistmöglichkeiten für ihre eigenen Nachkommen, versorgt die gebauten oder vorgefundenen Zellen mit Pollen und einem Ei, verschließt die Zellen. Es findet keine Brutpflege kein sozialer Kontakt statt. Durch den Schwund an natürlicher Nistmöglichkeiten in Käferfraßgängen oder Mauerlochern sind viele Wildbienenarten in ihrem Bestand gefährdet. Das Angebot an künstlichen Nisthilfen in den Skulpturen hilft und erweitert die Wildbienenpopulation am Standort. Die Bearbeitung der Stämme mit den Wildbienenrissen formt die Nistplätze zu "Zeichen - Wegzeichen - Markierungszeichen - Bezeichnungen" Material/Technik: Kastanienholz, Wachs, Bohrlöcher, Verkohlung. Jeanette Zippel
Performance 29.6.2000
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